
Wohltätig ist des Feuers Macht,
Wenn sie der Mensch bezähmt, bewacht,
Und was er bildet, was er schafft,
Das dankt er dieser Himmelskraft,
Wenn sie der Fessel sich entrafft,
Einhertritt auf der eignen Spur
Die freie Tochter der Natur.
Wehe wenn sie losgelassen,
Wachsend ohne Widerstand
Durch die volksbelebten Gassen
Wälzt den ungeheuren Brand!
Denn die Elemente hassen
Das Gebild von Menschenhand.
Nur wenn die Feuerkräfte wohlbehütet und maßvoll wirken, sind sie dem Menschen eine Wohltat, die Licht, Wärme und Wohlbehagen bedeutet; wo sie sich dagegen hemmungslos entfalten, wird früher oder später alles ein Fraß der Flammen. Dass Feuer den Mittelpunkt bildet, um den sich Menschen im Kreis versammeln, ist ein bekanntes Bild. Dass der Feuermensch deshalb und meist selbstverständlich diesen Platz einnimmt, liegt nahe. Das ist auch seine Stärke und seine Aufgabe, allein aber die Höhe seiner Entwicklung und seiner Reife entscheidet darüber, ob er für andere eine wohltuende Mitte oder aber das Zentrum aller Ärgernisse wird.

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